Die perfekte Wohnung…

Eine Wohnung zu finden ist wahrlich kein einfaches Unterfangen. Besonders in den Studentenstädten gibt es diese, dank steigender Studentenzahlen, nicht gerade im Überfluss. Und selbstverständlich hat man ja auch gewisse Vorstellungen wie die eigene Wohnung auszusehen hat: Sie soll möglichst hübsch, groß und gut geschnitten, in einer guten Lage und dann auch noch bezahlbar sein. Klar, träumen kann man immer und wenn man viel Zeit hat, findet man mit Sicherheit auch die Wohnung, die all diese Wünsche erfüllt, aber Fakt ist, dass besonders in den großen Städten, bezahlbarer Wohnraum rar ist und dass man es in der Regel, besonders zu Beginn des Semesters, ziemlich eilig hat, schnell eine Wohnung zu finden. Darum haben wir nachfolgend mal ein paar Tipps zur Wohnungssuche zusammengefasst, die uns bei unserem „Projekt Wohnungssuche“ sicherlich viel Zeitaufwand und Frust erspart hätten:

 

  1. Überlegt euch gut was ihr wollt und was ihr wirklich braucht. Die Wohnungssuche unterscheidet sich stark anhand der Anforderungen, so sucht man zum Beispiel ein WG-Zimmer auf einer anderen Plattform als eine eigene Wohnung.
  2. Informiert euch auf den spezifischen Plattformen (eine Liste findet ihr weiter unten in diesem Beitrag). Auch die Suche in Zeitungsannoncen kann manchmal sehr zielführend sein, da es tatsächlich noch Vermieter geben soll, die die Vermietung über Makler ablehnen und möglicherweise mit dem Internet nicht vertraut sind bzw. schlechte Erfahrungen gemacht haben. Da könnte sich der ein oder andere Geheimtipp verstecken. Darüberhinaus bieten die meisten Universitäten ein schwarzes Brett, auf dem sich gute Angebote befinden könnten.
  3. Kontaktiert die Kontaktperson möglichst per Telefon, dann kann eure Mail nicht untergehen oder ungelesen gelöscht werden. Solltet ihr dennoch auf das Medium E-Mail zurückgreifen, schreibt, je nach Anforderung (sicher möchte ein WG-Bewohner mehr über euch erfahren als ein Immobilienmakler), eine möglichst informative Nachricht und sendet unter Umständen sogar ein Bild mit.
  4. Wenn ihr zu einer Besichtigung eingeladen werdet, seid bestens vorbereitet. Bei WG-Castings überlegt welche Charaktereigenschaften die Bewohner bevorzugen. Informationen erhaltet ihr im Nachrichtenverlauf (auch zwischen den Zeilen) und bestenfalls auch über soziale Netzwerke. Aber beachtet, dass ihr euch beim Kennenlernen nicht verstellt. Es nützt niemandem etwas, wenn sich hinterher herausstellt, dass man sich eigentlich gar nicht versteht. Mitbewohner sollten  zueinander passen. Etwas anders gestaltet sich das mit Maklern oder Vermietern. Mit denen müsst ihr ja nicht zusammenwohnen. Wenn ihr die Wohnung wollt, könnt ihr eure beste Seite ruhig auch noch etwas aufpolieren. In dem Falle ist es auch hilfreich, bereits eine kleine Bewerbungsmappe mit Selbstauskunft, Elternbürgschaft und Schufa-Auskunft vorbereitet zu haben.
  5. Und wenn das alles nichts hilft, bieten die meisten Plattformen die Möglichkeit einen „Wohnungsgesuch“ einzustellen. Vielleicht gefällt einem Vermieter ja dein Profil und kontaktiert dich, dann bist du zumindest auch außer Konkurrenz oder man mietet sich zunächst in ein befristetes Zimmer ein. Damit hat man ein Dach über dem Kopf, verschafft sich Zeit für die richtige Wohnungssuche und erhöht die Chancen auf die „perfekte Wohnung“.

 

Online-Plattformen für die Wohnungs- oder WG-Suche:

www.wg-gesucht.de

www.studenten-wg.de

www.immobilienscout24.de

www.immonet.de

www.studentenwohnungsmarkt.de/

 

Unser Tipp zum Klarkommen:

Fragt euch durch euren gesamten Freundeskreis und traut euch auch an die sozialen Netzwerke heran – irgendjemand kennt immer irgendwen, der jemanden kennt, der ein freies Zimmer zu vergeben hat oder einen Nachmieter für seine Wohnung oder sein Zimmer sucht. Solltet ihr euch dennoch durch Massenbesichtigungen und WG-Castings schlagen wollen oder müssen, seid immer gut vorbereitet, haltet Schufa-Auskunft und (ich weiß, das klingt streberhaft, aber es hilft wirklich) eine Bewerbungsmappe bereit. Bei WG-Besichtigungen solltet ihr euch, das ist ganz wichtig, nicht verstellen.