Transporter günstig mieten

Auch das leidige Thema Transporter organisieren bzw. mieten sollte nicht unterschätzt werden. Demnach solltet ihr bereits 2 – 4 Wochen vor dem geplanten Umzug nach einem geeigneten Großraum-Transporter Ausschau halten.

Zu den sogenannten Großraum-Transportern zählen unter anderem folgenden Modellreihen: Ford Transit, Iveco Daily, VW Crafter oder Mercedes Sprinter.

Sicherlich stellt es keine große Herausforderung dar einen solchen Transporter bei einem der zahlreichen Anbieter zu mieten allerdings befasst sich der folgende Beitrag mit der Herausforderung einen LKW bzw. Großraum-Transporter möglichst kostengünstig anzumieten.

Hierbei sollte beispielsweise beachtet werden, dass die Tagesmiete für einen  Transporter am Wochenende generell teurer ist, dass es bei manchen Anbietern Studententarife gibt oder dass der Einkauf bei Ikea mit der Organisation einer Transportmöglichkeit für den Umzug verbunden werden kann.

Folgende Vorgehensweise empfiehlt sich zur Anmietung eines Transporters:

  • Zu aller erst solltet ihr euch darüber im Klaren sein welche Fahrzeuggröße inklusive Lademaßen ihr benötigt. Möchtet ihr lediglich eine keine Kommode oder vielleicht doch einen dreiteiligen Ikea-Schrank mit einer Höhe von 2,20 Metern transportieren. Bei letzterem werdet ihr nicht darum herumkommen einen Umzugswagen zu mieten, während kleinere Möbelstücke mit einem Auto aus dem Freundeskreis transportiert werden können. Solltet ihr neu in der Stadt sein und keinen Anlaufpunkt besitzen, dann ist die kurzfristige Leihe mittels Car2Go oder DriveNow zu empfehlen. Nach erfolgreicher Anmeldung können bei Car2Go bzw. DriveNow mittels App umliegende Fahrzeuge (Smart bei Car2Go & BMW1 oder MINI bei DriveNow) ausfindig gemacht  werden. Dann heißt es nur noch online buchen, einsteigen und starten. Die Fahrzeuge können beliebig im Geschäftsgebiet abgestellt werden.
    • Kosten Car2Go: Einmalige Anmeldegebühr inklusive 50 Freikilometer: 19,90 Euro / Fahren: 0,29 Euro / Parken: 0,19 Euro
    • Kosten DriveNow: Einmalige Anmeldegebühr: 29 Euro / Fahren: 0,31 Euro / Parken: 0,15 Euro
  • Wie bereits zuvor angedeutet, besteht die günstige Alternative einen Transporter auszuleihen, indem ein Großraum-Transporter im erweiterten Freunden- oder Bekanntenkreis vorhanden ist. Es schadet definitiv nicht, wenn ihr euren geplanten Umzug unter Freunden, Bekannten & Kommilitonen kommuniziert. Eventuell besitzt der Vater eines Studienkollegen einen Tischlereibetrieb und der Transporter kann am arbeitsfreien Sonntag für ein gekühltes Dankeschön nach Wahl ausgeliehen werden.
  • Solltet ihr bei Google den beliebten Suchbegriff „Transporter günstig mieten“ eintippen, ergibt das erste Ergebnis der organischen Suche den Mietwagenpreisvergleich von mietwagen24.de. Nachdem ihr Land, Stadt, Stadtteil sowie den Zeitraum der geplanten Ausleihe angegeben habt, ergibt sich eine Übersicht mit zahlreichen Angeboten. Ein Großraum-Transporter ist für ca. 60 Euro anzumieten. Welche Vermieter sich hinter den Angeboten verstecken, ist vor der Buchung leider nicht ersichtlich. Das Geschäftsmodell von mietwagen24.de beruht auf der Vermittlung von Mietwagen inklusive einer Provision für mietwagen24, sodass die Anmietung des Transporters unmittelbar beim Anbieter zu empfehlen ist. Allerdings empfiehlt sich der Mietwagenpreisvergleich, um einen ersten Eindruck über die Mietpreise von Transportern in der jeweiligen Stadt zu erhalten.
  • Als weitere Möglichkeit für die Ausleihe eines Transporters sind die weltweit tätigen Unternehmen im Segment Mietwagen zu nennen. Hierzu zählt unter anderem das amerikanische Unternehmen Hertz, welches Studenten bei Umzügen spezielle Rabatte zusichert, sofern diese 19 Jahre alt sind. Bei der Reservierung muss lediglich der Rabattcode CDP 688525 eingegeben werden und bei der Ausleihe der Studentenausweis vorgelegt werden. Für die Anmietung eines Großraum-Transporters erhaltet ihr bis zu 20 Prozent Rabatt. Ein Großraum-Transporter ist innerhalb der Woche bereits für 42 Euro in Hamburg auszuleihen.
  • Bei der Ausleihe eines Großraum-Transporters beeinflusst neben der Dauer insbesondere der Zeitpunkt die anfallenden Kosten. Am Beispiel der Fahrzeugvermietung Starcar möchte ich euch einige Tarifbeispiele für die Ausleihe eines Transporters geben. Während der Tages-Tarif von Montag bis Freitag inklusive 100 Freikilometern 55 Euro beträgt, beläuft sich der Samstag-Tarif auf stattliche 105 Euro. Dagegen liegt der Sonntags-Tarif wiederum bei 60 Euro.
  • Weiterhin gilt es zu beachten, dass bei manchen Autovermietungen Zuschläge für Personen erhoben werden, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wahlweise lassen sich bei allen Unternehmen Haftungsbeschränkungen hinzubuchen, die die Selbstbeteiligung bei Unfällen reduzieren. Bei Starcar kostet die Haftungsbeschränkung für einen Großraum-Transporter ca. 16 Euro und reduziert die Haftungssumme für Mieter unter 25 Jahren auf 850 Euro.
  • Wollt ihr vor eurem Umzug noch den obligatorischen Ikea-Einkauf vollziehen und benötigt neben den Ikea Pokal Gläsern auch noch Möbel, dann leiht euch einfach den Transportanhänger von Ikea aus. Der Anhänger ist für 1-3 Stunden gratis und kostet euch für jede weitere Stunde 5 Euro. Alles was ihr benötigt ist ein Fahrzeug mit Anhängerkupplung, sodass ihr den Anhäger neben dem Abtransport der Möbel auch für den Umzug gebrauchen könnt.

Unser Tipp zum Klarkommen:

Wenn es irgendwie geht, dann nimmt euch einen Tag innerhalb der Woche frei oder geht am Freitag AUSNAHMSWEISE einmal nicht zu den Vorlesungen, um bei den Tarifen der Unternehmen ordentlich einzusparen. Zudem solltet ihr 2-4 Wochen vor dem geplanten Umzug einen Transporter reservieren, damit dieser am Tag des Umzuges auch tatsächlich vorhanden ist und ihr die günstigste Option wählen könnt. Verschafft euch mit mietwagen24.de einen Überblick über die generelle Preisstruktur in eurer Stadt, wobei eine Buchung nicht zu empfehlen ist. Neben den Platzhirschen der Branche, wie zum Beispiel Hertz, die Studententarife offerieren, sollten kleinere Anbieter, wie beispielsweise Starcar nicht vernachlässigt werden. Grundsätzlich kann der Richtwert ausgegeben werden, dass ihr ohne Haftungsbeschränkungen einen Großraum-Transporter für unter 50 Euro anmieten könnt. Daher vergleicht fleißig!

Woher bekomme ich eine günstige Bohrmaschine?

Wer kennt es nicht – der Umzug liegt wenige Tage zurück und es muss noch ein Spiegel oder eine Garderobe an der Wand befestigt werden.

Bei der Festigung eines Bildes genügt es sicherlich einen Nagel in die Wand zu schlagen allerdings wird dieses Methode bei der Befestigung einer Garderobe nicht zum gewünschten Ziel führen. Spätestens bei einer Beschwerung durch Jacken wird die Garderobe die gewünschte Stabilität vermissen lassen.

Das Problem an der Sache: Woher bekomme ich eine Bohrmaschine und wie teuer ist diese? Sollte man eine Bohrmaschine kaufen oder empfiehlt sich eine Ausleihe?

Wie sollte man nun vorgehen?

  • Bevor man über eine kostenpflichtige Ausleihe oder sogar einen Kauf nachdenkt, sollte man sich zu aller erst im Kreis der Familie erkundigen, ob eine Bohrmaschine vorhanden ist. Weitere Anlaufpunkte sind zum Beispiel Freunde, Bekannte oder auch Nachbarn. Bei dieser Herangehensweise erhält man die gewünschte Bohrmaschine im Regelfall nicht nur kostenlos, sondern bekommt auch eine Einweisung im Umgang mit dem Werkzeug.
  • Sollte im unmittelbaren Freundes- und Bekanntenkreis keine Bohrmaschine vorhanden sein, empfiehlt sich ein Blick auf das soziale Netzwerk frents. Auf dieser Plattform können Nutzer untereinander Werkzeug leihen sowie verleihen. Der Verleih einer Bohrmaschine ist im Regelfall kostenlos und zudem wird keine Kaution verlangt. Als Nachteil ist zu nennen, dass in kleineren Städten größere Entfernungen zum nächstgelegenen Werkzeug-Inhaber zurückzulegen sind.
  • Als weitere Möglichkeit ist die Ausleihe im Baumarkt zu nennen. Im Folgenden wird der Prozess der Ausleihe am Beispiel des Baumarktes Obi konkretisiert. Nachdem man eine naheliegende Obi Filiale auf der Homepage identifiziert hat, wählt man das gewünschte Werkzeug aus und reserviert dieses online. Die Tarife sind nach der Dauer der Ausleihe gestaffelt und unterscheiden sind je nach Werkzeug. Für eine Bohrmaschine beträgt der Tages- bzw. Wochenendtarif 13 bzw. 19,50 Euro. Zusätzlich ist eine Kaution von 70 Euro zu hinterlegen. Des Weiteren muss eine gültiges Ausweisdokument vorgelegt werden.
  • In manchen Städten ist die Leihe in einem sogenannten Mietshop möglich. Das Unternehmen Lieber Leihen GmbH befasst sich mit der Vermietung von Gartengeräten, Werkzeugen und Maschinen und verfügt über 2 stationäre Filialen in Hamburg. Werkzeuge lassen sich online reservieren und müssen im Mietshop abgeholt werden. Sämtliche Preise gelten für 24 Stunden. Für eine Bohrmaschine ist neben dem Tagessatz von 15 Euro eine Kaution von ca. 100 Euro zu entrichten. Die Vorlage eines Ausweisdokuments ist verpflichtend.
  • Sollte man mehrmals im Jahr Gebrauch von einer Bohrmaschine machen, sollte über einen Kauf nachgedacht werden. Professionelle Bohrmaschinen von Markenherstellern sind bereits ab 100 Euro zu erwerben. Nach einem eventuellen Kauf könnten die Kosten beispielsweise über das soziale Netzwerk frents refinanziert werden oder man macht seinen Freunden und Bekannten beim kommenden Umzug eine Freude indem man selbst eine Bohrmaschine verleiht.

Unser Tipp zum Klarkommen:

Bevor Ihr eine verhältnismäßig teure Ausleihe im Baumarkt oder auch Mietshop in Erwägung zieht, erkundigt euch vorerst im Familien- und Bekanntenkreis oder werft eine Blick auf die Plattform frents. Neben einer kostenlosen Ausleihe und Einweisung können eventuell längst vergessene Kontakte zu Verwandten aufgefrischt werden oder sogar neue Bekanntschaften in der unmittelbaren Nachbarschaft entstehen, die zudem beim Tragen der Waschmaschine behilflich sind.

 

 

Apps für Heimwerker

Täglich finden mehr Apps ihren Weg in die Appstores. Wir möchten euch heute zwei Apps vorstellen, die euch beim Heimwerken unterstützen können. Wir werden diese Rubrik nach und nach erweitern, um euch stets auf einem aktuellen Stand bei den Heimwerker-Apps zu halten.

Werkzeugkiste

Werkzeugkiste

Beschreibung: Ein wahrer Alleskönner ist die App „Werkzeugkiste“ im iOS-Store.  Diese App beinhaltet eine Vielzahl von nützlichen Tools, die wir euch gerne kurz erläutern möchten.

  • Winkelmesser: Wenn ihr den Neigungswinkel bestimmen wollt, könnt ihr dies problemlos mit dem integrierten Winkelmesser tun.
  • Wasserwaage: Ihr möchtet sauber arbeiten und alles soll gerade ausgerichtet sein? Dann werdet ihr nicht um die integrierte Wasserwaage herumkommen. Eine aus unserer Sicht wirklich nützliche Funktion!
  • Messschieber: Der Messschieber ist ein Längenmessgerät und lässt sich intuitiv mit Zeigefinger und Daumen einstellen. Auf diese Weise können Größe, Länge oder Breite einfach abgelesen werden.
  • Senklot: Indem ihr euer Iphone aufrecht an das jeweilige Objekt haltet, zeigt euch dieses Tool die Abweichung in Grad auf der X- und Y- Achse an.
  • Taschenlampe: Dieses Gimmick darf natürlich bei keiner App für Handwerker fehlen. Gerade in dunklen Ecken ist die Taschenlampe der optimale Helfer.
  • Taschenrechner: Ein guter Handwerker sollte selbstverständlich auch mit Zahlen umgehen können. Der Taschenrechner ist natürlich mittlerweile in jedem Smartphone vorhanden, allerdings hat man hier alle Funktionen übersichtlich in der App integriert.
  • Barcode & QR-Scanner: Mit dem integrierten Scanner könnt ihr Barcodes scannen und so direkt im Shop des App-Anbieters sehen, ob die Artikel auch verfügbar sind.

Unser Tipp zum Klarkommen:

Wer mehrere nützliche Handwerker-Tools gleichzeitig braucht, ist mit dieser App bestens bedient. Durch die sinnvolle Zusammenstellung spart man sich das mühsame Herunterladen einzelner Apps. Insgesamt ist diese Applikation sehr übersichtlich aufgebaut und daher auch zu empfehlen. Die App steht kostenlos im App-Store zum Download bereit.

 

Handwerker-App

Handwerker

Die Applikation „Handwerker-App“ wurde konzipiert, um verschiedenste Berechnungen bei handwerklichen Arbeiten durchzuführen. Durch eine exakte Planung kann der Verschnitt, also die Verschwendung von Material, minimiert werden.

Folgende Funktionen weißt diese App auf:

  • Praxisnahe Berechnungen durch Unterstützung grafischer Elemente zur Dateneingabe
  • Anlegen und Speichern von Grundrissen
  • Ausgabe benötigter Materialien für verschiedene Bauprojekte
  • Vorschau des Ergebnisses, z.B: das Verlegemuster von Fliesen
  • Grundrisse per Email versenden

Für wahre Heimwerker-Profis, und solche die es noch werden wollen, ergeben sich folgende Vorteile:

  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten für verschiedene Anwendungsfälle
  • Intuitive Bedienbarkeit durch grafisch aufbereitete Darstellungen
  • Hohe Anpassungsfähigkeit durch Übernahme der tatsächlichen Maße in die App
  • Zeitersparnis, da viele Berechnungen direkt vor Ort geschehen können
  • Kostenersparnis durch präzise Bedarfsermittlung der Materialien

Unser Tipp zum Klarkommen:

Die App „Handwerker-App“ eignet sich vor allem für professionelle Handwerker oder sehr ambitionierte Heimwerker. Also falls du ein sehr wissbegieriger Heimwerker bist, zögere nicht und lade dir die Applikation im App-Store. Die Basisversion ist kostenlos verfügbar. Für alle anderen werden wir noch weitere Heimwerker-Apps im nächsten Beitrag vorstellen.

 

 

Einrichtung-Apps im Test

Wer seine Wohnung bzw. WG neu einrichten oder renovieren möchte, kann sich durch Apps für Smartphone & Tablet informieren und inspirieren lassen. Einrichtung-, Raumplaner- oder auch Umzugs-Apps können euch mittels Digitalisierung zu einer erheblichen Zeitersparnis verhelfen und lassen euch Dinge ausprobieren, die ihr ohne eine derartige Unterstützung niemals gewagt hättet.  Es gibt eine Vielzahl von Apps rund um die Thematik junges wohnen, Umzug, Einrichtung, Wohntrends, Raumabmessung und vieles mehr.

Folgende Apps haben wir uns genauer angeschaut:

Wall Painter Lite: App für die passende Wandfarbe

Wall Painter Lite

Beschreibung: Die richtige Wandfarbe für die eigenen 4 Wände zu finden, ist erfahrungsgemäß nicht die einfachste Angelegenheit. Passt die potentielle Wandfarbe überhaupt zu meiner neuen, beigen Couch? Möchtet ihr eventuell etwas gewagteres probieren? Wie wäre es mit einer pinken Wandfarbe? Mittels der kostenlosen Wall Painter Lite App werden euch keinerlei Grenzen gesetzt und ihr könnt euch schlichtweg ausprobieren. In vergangenen Tagen hat man sich noch mehrere Farben zur Probe aus dem Baumarkt geholt und einen schmalen Pinselstrich an die Wand gemalt, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die Digitalisierung hat in diesem Fall Abhilfe geschaffen. Ihr müsst lediglich ein Foto von der betreffenden Wand machen, Farbe wählen und imaginär anstreichen. Fertig!

Kosten: Gratis

 


Umzug: Immobilien Scout24: Umzugs-App

Immoscout24

Beschreibung: Die kostenlose Umzugs-App vom Immobilienportal-Primus Immoscout24 wirkt auf den ersten Blick nicht sonderlich spannend, wobei der App damit unrecht widerfährt. Die App verfügt über mehr als nur eine Umzugs-Checkliste, einen Kartonrechner zur Bestimmung der benötigten Umzugskartons sowie einer Auflistung von Transporter-Unternehmen in der Nähe. Solltet ihr auf der Suche nach einem günstigen Transporter sein, dann schaut euch doch bitte unseren folgenden Beitrag an. Aber zurück zur Umzugs-App – sie verfügt zusätzlich über die Funktion Halteverbotszonen zu bestellen und die Kosten hierfür zu kalkulieren. Ihr fragt euch nun vielleicht wofür ihr Halteverbotszonen für euren Umzug benötigt? Mittels einer Halteverbotszone werden Parkplätze vor eurer Wohnung geblockt, sodass ihr mit eurem Transporter problemlos einen Parkplatz findet. Zudem könnt ihr euch mit der App per Nachsendeauftrag eure Post über 12 Monate an die gewünschte Adresse weiterleiten lassen.

Kosten: Gratis

 


Pinterest: Inspiration-App für Wohnfreaks

Pinterest

Beschreibung: Ihr habt sicherlich recht, wenn ihr sagt, dass das soziale Netzwerk Pinterest nicht ausschließlich für Wohnfreaks, Innenarchitekten oder einfach designinteressierte Menschen konzipiert wurde, allerdings kommen alle bei Pinterest auf ihre Kosten. Nutzer können Bilder an virtuelle Pinnwände heften, andere Nutzer können diese Bilder ebenfalls teilen (bei Pinterest heißt es „repinnen“), um ihr Gefallen auszudrücken. Auf dem sozialen Netzwerk könnt ihr wirklich einige interessante Einrichtungsideen finden. Wir sind beispielsweise auf eine selbst gemachte Garderobe aus Kleiderbügeln gestoßen aber sehr selbst.

Kosten: Gratis


 

Unser Tipp zum Klarkommen:

Wenn es irgendwie geht, dann lasst die Finger von Apps zur Raumausmessung! Wir haben einige Apps ausprobiert, wobei wir stets enttäuscht wurden. Entweder mussten wir die Maße händisch eintragen oder die Fotos ergaben schlussendlich ein kurioses Kunstwerk allerdings keinen maßstabsgetreuen Grundriss.

Wohnungssuche mittels innovativer Immobilien-Startups

Wir haben bereits einen Beitrag darüber verfasst, wie ihr die perfekte Wohnung findet. Abgesehen von den Platzhirschen Immonet, Immoscout24 und Immowelt gibt es auch noch weitere Anbieter am Markt, die unter die Kategorie Immobilien-Startups fallen und sich die momentanen politisch-rechtlichen Entwicklungen zu Nutze machen.

Die Regelungen von den wir sprechen, beziehen sich auf die Umsetzung zum Gesetzesentwurf zu Mietpreisbremse und Bestellerprinzip. Zukünftig zahlt derjenige den Makler, der ihn auch beauftragt hat (Bestellerprinzip). Eine generelle Abschaffung der Maklergebühren ist dagegen nicht geplant. Letztlich zahlt immer der Auftraggeber. Des Weiteren soll der unverhältnismäßigen Erhöhung von Mietpreisen bei Neuvermietungen ein Riegel vorgeschoben werden. Demnach darf die Miete bei Neuvermietung höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (Mietpreisbremse).

In die Lücke, die durch das Bestellerprinzip geschaffen wurde, drängen momentan einige Immobilien-Startups, die für euch eine interessante Alternative zu den zuvor aufgeführten Platzhirschen sein könnten.

Im Folgenden stellen wir euch drei ausgewählte Startups vor, die unter anderem „keine Maklergebühren“, „keine Massenbesichtigungen“, „gemeinsame Wohnungssuche“ oder auch „vereinfachte Wohnungsuche“ anpreisen.

 

Faceyourbase: Matchingbörse für den Immobilienmarkt

Faceyourbase

Beschreibung: Das Münchener Startup Faceyourbase wirbt mit ausschließlich provisionsfreien Wohnungen auf ihrem Immobilienportal. Potentielle Mieter können sich mittels Facebook-Profil beim Vermieter präsentieren und für 99 Cent Fotos sowie persönliche Informationen hochladen. Vermieter wählen von einer Fotobewerberwand Mietinteressenten aus, die zur Wohnungsbesichtigung eingeladen werden. Neben dem USP der Fotobewerberwand garantiert Faceyourbase, das nicht mehr als 10 Bewerber zur Wohnungsbesichtigung eingeladen werden, sodass Massenbesichtigungen umgangen werden.

Kosten Vermieter: Kostenlos

Kosten Mieter: Wie bereits beschrieben kann sich der Mieter für einen Aufpreis von 99 Cent mit einem Foto sowie weiteren Informationen (Gehalt, Haustiere etc.) beim Vermieter bewerben. Ein 10er-Pass kostet 8,99 Euro und eine 30-Tage Flat beläuft sich auch 19,90 Euro. Auf der Startseite wird allerdings von einer beispielhaften Preisannahme von 39,98 Euro für dein neues Zuhause gesprochen. Diese Preisannahme beinhaltet die 30-Tage Flat für 19,90 Euro sowie einen Matchingfee und Anzeigenlöschungsfee. Dabei handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Aktion. Die Kosten für die Matchingfee belaufen sich im Normalfall auf 9,99 Euro für eine Terminbestätigung und die Anzeigenlöschungsfee beträgt bei erfolgreicher Vermittlung 29 Euro. Nach Adam Riese summieren sich die Beträge (ohne Aktion) auf 58,89 Euro.

 


Wohnraumkarte: Wohnungssuche mittels spezieller Karte

Wohnraumkarte

Beschreibung: Das Passauer Startup Wohnraumkarte verfügt über eine spezielle Karte auf der WG-Zimmer, Wohnungen sowie Häuser mit unterschiedlichen Markern gekennzeichnet werden. Diese Karte ist der USP des Startups und differenziert sich von der klassischen Listenansicht großer Immobilienportale. Das Jungunternehmen kooperiert mit der Deutschen Annington Immobilien Gruppe, die über rund 210.000 eigene und für Dritte verwaltete Wohnungen in ganz Deutschland verfügt. Aufgrund des Bestellerprinzipes ist der Mietvertragsabschluss für die Immobiliensuchenden provisionsfrei.

Kosten: Kostenlos

 


Homewhere: Portalübergreifende Wohnungssuche im Team

Homewhere

Beschreibung: Homewhere ist eine Projekt aus dem Hause der tabLab GmbH aus Schleswig-Holstein und möchte die Wohnungssuche zukünftig einfacher gestalten. Der Mietinteressent muss lediglich ein Profil mit seinen persönlichen Daten anlegen mittels dessen er sich auf Inserate unterschiedlicher Immobilienportale (Immonet, Immoscout24, Immowelt oder auch eBay Kleinanzeigen) gleichermaßen bewerben kann. Zudem besteht die Möglichkeit Freunde zur gemeinsamen Wohnungssuche einzuladen, die wiederum Angebote kommentieren und weitere Wohnungen vorschlagen können. Die Webseite von Homewhere befindet sich zur Zeit noch im Aufbau und sollte ich naher Zukunft gelauncht werden.

Kosten Vermieter: 99 Euro pro Monat

Kosten Mieter: Kostenlos

 

Unser Tipp zum Klarkommen:

Insbesondere das Immobilien-Startup Wohnraumkarte wusste durch eine sehr gute Usability zu überzeugen und besitzt durch die Kooperation mit der Deutschen Annington Immobilien Gruppe ein starken Partner mit einer nicht zu vernachlässigenden Anzahl an Immobilien an seiner Seite. Der Hauptsitz der Deutschen Annington befindet sich in Düsseldorf, sodass eure Erfolgschancen im Raum Düsseldorf besonders groß sind.

Die perfekte Wohnung…

Eine Wohnung zu finden ist wahrlich kein einfaches Unterfangen. Besonders in den Studentenstädten gibt es diese, dank steigender Studentenzahlen, nicht gerade im Überfluss. Und selbstverständlich hat man ja auch gewisse Vorstellungen wie die eigene Wohnung auszusehen hat: Sie soll möglichst hübsch, groß und gut geschnitten, in einer guten Lage und dann auch noch bezahlbar sein. Klar, träumen kann man immer und wenn man viel Zeit hat, findet man mit Sicherheit auch die Wohnung, die all diese Wünsche erfüllt, aber Fakt ist, dass besonders in den großen Städten, bezahlbarer Wohnraum rar ist und dass man es in der Regel, besonders zu Beginn des Semesters, ziemlich eilig hat, schnell eine Wohnung zu finden. Darum haben wir nachfolgend mal ein paar Tipps zur Wohnungssuche zusammengefasst, die uns bei unserem „Projekt Wohnungssuche“ sicherlich viel Zeitaufwand und Frust erspart hätten:

 

  1. Überlegt euch gut was ihr wollt und was ihr wirklich braucht. Die Wohnungssuche unterscheidet sich stark anhand der Anforderungen, so sucht man zum Beispiel ein WG-Zimmer auf einer anderen Plattform als eine eigene Wohnung.
  2. Informiert euch auf den spezifischen Plattformen (eine Liste findet ihr weiter unten in diesem Beitrag). Auch die Suche in Zeitungsannoncen kann manchmal sehr zielführend sein, da es tatsächlich noch Vermieter geben soll, die die Vermietung über Makler ablehnen und möglicherweise mit dem Internet nicht vertraut sind bzw. schlechte Erfahrungen gemacht haben. Da könnte sich der ein oder andere Geheimtipp verstecken. Darüberhinaus bieten die meisten Universitäten ein schwarzes Brett, auf dem sich gute Angebote befinden könnten.
  3. Kontaktiert die Kontaktperson möglichst per Telefon, dann kann eure Mail nicht untergehen oder ungelesen gelöscht werden. Solltet ihr dennoch auf das Medium E-Mail zurückgreifen, schreibt, je nach Anforderung (sicher möchte ein WG-Bewohner mehr über euch erfahren als ein Immobilienmakler), eine möglichst informative Nachricht und sendet unter Umständen sogar ein Bild mit.
  4. Wenn ihr zu einer Besichtigung eingeladen werdet, seid bestens vorbereitet. Bei WG-Castings überlegt welche Charaktereigenschaften die Bewohner bevorzugen. Informationen erhaltet ihr im Nachrichtenverlauf (auch zwischen den Zeilen) und bestenfalls auch über soziale Netzwerke. Aber beachtet, dass ihr euch beim Kennenlernen nicht verstellt. Es nützt niemandem etwas, wenn sich hinterher herausstellt, dass man sich eigentlich gar nicht versteht. Mitbewohner sollten  zueinander passen. Etwas anders gestaltet sich das mit Maklern oder Vermietern. Mit denen müsst ihr ja nicht zusammenwohnen. Wenn ihr die Wohnung wollt, könnt ihr eure beste Seite ruhig auch noch etwas aufpolieren. In dem Falle ist es auch hilfreich, bereits eine kleine Bewerbungsmappe mit Selbstauskunft, Elternbürgschaft und Schufa-Auskunft vorbereitet zu haben.
  5. Und wenn das alles nichts hilft, bieten die meisten Plattformen die Möglichkeit einen „Wohnungsgesuch“ einzustellen. Vielleicht gefällt einem Vermieter ja dein Profil und kontaktiert dich, dann bist du zumindest auch außer Konkurrenz oder man mietet sich zunächst in ein befristetes Zimmer ein. Damit hat man ein Dach über dem Kopf, verschafft sich Zeit für die richtige Wohnungssuche und erhöht die Chancen auf die „perfekte Wohnung“.

 

Online-Plattformen für die Wohnungs- oder WG-Suche:

www.wg-gesucht.de

www.studenten-wg.de

www.immobilienscout24.de

www.immonet.de

www.studentenwohnungsmarkt.de/

 

Unser Tipp zum Klarkommen:

Fragt euch durch euren gesamten Freundeskreis und traut euch auch an die sozialen Netzwerke heran – irgendjemand kennt immer irgendwen, der jemanden kennt, der ein freies Zimmer zu vergeben hat oder einen Nachmieter für seine Wohnung oder sein Zimmer sucht. Solltet ihr euch dennoch durch Massenbesichtigungen und WG-Castings schlagen wollen oder müssen, seid immer gut vorbereitet, haltet Schufa-Auskunft und (ich weiß, das klingt streberhaft, aber es hilft wirklich) eine Bewerbungsmappe bereit. Bei WG-Besichtigungen solltet ihr euch, das ist ganz wichtig, nicht verstellen.